Publikationen

Monographien

2017: Vom ,oikos‘ zum Cyberspace. Das Private in der politischen Philosophie Hannah Arendts. Bielefeld: transcript.

Zeitschriftenartikel und Beiträge in Tagungsbänden

In Vorbereitung: ,Privacy as a luxury: who is entitled to privacy protection?‘ In: Surveillance and Society. The international, interdisciplinary, open access, peer-reviewed journal of Surveillance Studies.

In Vorbereitung: ,Cyberbullying, the Odenwaldschule abuse cases, decisional privacy and Arendt’s view on (progressive) education and the parent’s will‘. In: Helen Gunter und Wayne Veck (Hrsg.): Hannah Arendt: taking action for education.

Forthcoming 07/2019: ,Gedragsbeı̈nvloeding door marketing in de massamaatschappij‘ In: Yoni Van Den Eede & Karl Verstrynge (ed.): De maakbare moraal. VUB Press.

2018: `Im Internet weiß niemand, dass du eine Frau bist – oder doch?‘ In: Magazin des DFG-Graduiertenkollegs »Privatheit und Digitalisierung« . Ausgabe Nr. 10, Mai 2018, S. 3-5.

2018: ,Verhaltensbeeinflussung und Autonomie‘ In: Steffen Burk u. a. (Hrsg.): Privatheit in der digitalen Gesellschaft. Berlin: Duncker & Humblot.

2015: ,Hannah Arendts Begriff des Privaten: mehr als eine rein lokale Dimension von Privatheit‘ in: Günther, Susanne; Krause, Steffi; Krell, Claudia; Müller, Karla (Hrsg.): Frauen – Gender – Wissenschaft. Beiträge von einem interdisziplinären Forschungssymposium, Universität Passau Abstract


Im vorliegenden Aufsatz wird anhand der Rösslerschen Unterscheidung zwischen lokaler, dezisionaler und informationeller Privatheit aufgezeigt, dass Arendt mit dem Bereich des Privaten mehr als eine Retablierung des antiken griechischen ,oikos‛ oder einer rein lokalen Abgrenzung zur Öffentlichkeit meint. Anhand feministischer Kritik an Arendts Definitionen und insbesondere anhand von Seyla Benhabibs Auseinandersetzung mit Arendt wird dargelegt, dass Arendts Privatheitsbegriff einerseits versucht, ein „in-der-Welt-zu-Hause-sein“ zu begründen. Andererseits wird argumentiert, dass Arendts Forderung nach einer vor staatlichem Eingriff geschützten Privatsphäre auch heute Aufschlüsse liefert.


2015: ‚Vergangenheitsverdrängung, Gegenwartsanalyse und Zukunftssuche. Hannah Arendts Auseinandersetzung mit dem Exil‘ in: Dies./ Orlikowski, A. (Hrsg.): Exil interdisziplinär. Würzburg: Königshausen und Neumann

2014: ‚Nach der Promotion ist vor der Promotion? Ein Vergleich einiger Aspekte zweier Qualifzierungsphasen‘ in: Carqueville, I./Keller, A./Staack, S. (Hrsg.): Aufstieg oder Ausstieg? Wissenschaft zwischen Promotion und Professur, GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung, Bd. 122, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag (wbv), 51-56 Abstract


Promovierende arbeiten jahrelang auf die erfolgreiche Verteidigung der eigenen Arbeit hin. Doch was ändert sich nach der Promotion? Sowohl die Phase vor als auch die Phase nach der Promotion werden als Qualifizierungsphase betrachtet. Unterschiede liegen jedoch vor in Bezug auf das Alter der Betroffenen, das wiederum unter Umständen Einfluss auf die Familien- und Karriereplanung nimmt. Basierend auf dem Bundesbericht wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWin) 2013 wird die These untersucht, dass sich der wissenschaftliche „Nachwuchs“ vor der Promotion in einer ähnlichen Situation wie nach der Promotion befindet. Der BuWin 2013 dokumentiert in Ergänzung zum ersten BuWin von 2008 die Situation Promovierender und Promovierter in Deutschland.


2012: ‚Possibly Preventing Catastrophes: Hannah Arendt on Democracy, Education and Judging‚ in: Ethics and Education, Vol. 7, Iss. 3, 237-249 (Peer-reviewed) Abstract


In this paper, I try to argue why it is worth turning to Hannah Arendt when reflecting on education. I am exploring her political theory in The Human Condition which, with the anthropologic category of natality, seems to offer an interesting approach for democratic education. Apparently everyone can participate in politics or even start a revolution. In Arendt’s writings on education, however, tradition, conservatism and authority are required as educational key values. Wondering if Arendt’s political theory can nevertheless be helpful for democratic education, I turn to The Life of the Mind. Judging might help us to prevent – through education – the reoccurrence of what happened in Germany during the Shoa. I come to the conclusion that in the end Arendt’s thought is not contradictory but coherent if we consider her distinctions between the private, the social and the public as well as between the present, past and future.


2009: ‚Erzählte Geschichte(n) – Politische Implikationen in Hannah Arendts Geschichtsbegriff‘ in: Born, M.A. (Hrsg.): Retrospektivität und Retroaktivität. Erzählen, Geschichte, Wahrheit. Würzburg: Königshausen und Neumann, 263-275

Herausgaben

2015: Mit Orlikowski, A. (Hrsg.): Exil interdisziplinär. Exilformen, Beweggründe und politisch-kulturelle Aspekte von Verbannung und Auswanderung. Würzburg: Königshausen und Neumann

2014: Mit Garnett, S./Halft, S./Herz, M. (Hrsg.): Medien und Privatheit. Passau: Stutz

Miszellen

2019: Ethik und Privacy-by-design im hochautomatisierten Fahren. Ein Vortrag bei der ASRG-S Wissenschaft und Forschung an der HdM.

2016: Tagungsbericht This is Brussels speaking. Eindrücke von der CPDP 2016. Newsletter des Graduiertenkollegs ‘Privatheit’.

2013: Rezension zum Film HANNAH ARENDT. IHR DENKEN VERÄNDERTE DIE WELT (DE/L/F/IL 2012, Margarethe von Trotta) auf dem Informationsportal Zukunft braucht Erinnerung

2011: Mit Orlikowski, A.: ‚Interdisziplinäre Graduiertentagung zur Exilforschung an der Bergischen Universität Wuppertal‚, Tagungsbericht in: Neuer Nachrichtenbrief der Gesellschaft für Exilforschung e. V., Nr. 38, Dezember 2011

2011: Hannah Arendt (1906 – 1975), Biographie auf dem Informationsportal Zukunft braucht Erinnerung

2007: „Das Reich handelnder Menschen“ – Hannah Arendts Anthropologie des Politischen, Unveröffentlichte Staatsexamensarbeit